Sammlung EnKo

ENKO 4 | SOSE 21

Aus bescheidenen Anfängen hat sich das Vivarium zu einem überschaubaren Zoo mit einer spezifischen Atmosphäre entwickelt. Zu Unterrichtszwecken oder als Ausflugsziel wird hier Jung und Alt der Zauber der Tierwelt nähergebracht. Gleichzeitig unterstreicht die Beteiligung an zahlreichen nationalen und internationalen Zuchtprogrammen die Artenschutzarbeit in Darmstadts Zoo.
Seinen Auftrag als Naturschutz- und Bildungseinrichtung kann das Vivarium jedoch nur dann glaubwürdig vermitteln, wenn die vielfach hoffnungslos veralteten Gehege durch neue Anlagen ersetzt und durch die Präsentation eine emotionale Verknüpfung biologischer und ökologischer Zusammenhänge erzielt werden kann. Mehrere Neubauten, wie z.B. das erst kürzlich eingeweihte Afrikahaus, zeugen von dieser Auseinandersetzung. Besonders unbefriedigend ist die derzeitige Erschließung. Über den unorganisierten Parkplatz neben dem Verwaltungsbau kann der Eingang mit einem Sammelsurium der bestehenden, abgängigen Gebäude nur zwischen parkenden Autos und Restaurant erreicht werden. Dieser ist entsprechend schwierig aufzufinden und bildet die besondere Nutzung des Zoos nicht ausreichend ab.
Diese Situation soll im Rahmen der Entwurfsaufgabe neu gedacht und strukturiert werden. Ziel ist es, das Kommen und Gehen der Gäste sinnvoll zu lenken, Vorfreude auf den Besuch zu wecken, Kiosk und Zooladen zu integrieren und das Vivarium nach außen

Richtung Stadt als solches erkennbar zu machen. Als Schaufenster in den Zauber der Tierwelt soll in Verbindung mit dem Eingang ein Gehege für eine Gruppe Gundis entstehen und zum Besuch einladen.

Exemplarisch

ENKO 4 | SOSE 20

Unweit des Darmstädter Ostbahnhofes, zwischen einer Wohnbebauung und den Gleisen gelegen, sind Werkräume für eine Tischlerei und Schlosserei zu entwerfen. Herzstück sind die Werkhallen, wo die Dinge von Hand gefertigt werden und sich die Handschrift des Handwerkers zeigt. Gesucht sind Räume die der spezifischen Aura des jeweiligen Werkstücks entsprechen – während es in der Schlosserei eher klirrt und glänzt, duftet es in der Tischlerei nach frischem Holz und staubt. Inwieweit die Nutzungen koexistieren und sich gegenseitig beflügeln, wie sich die beiden Betriebe, Holz und Metall, auf dem Grundstück räumlich begegnen ist wesentlicher Bestandteil der Aufgabe. D.h. die Produktionsflächen der beiden Betriebe können räumlich verbunden oder getrennt sein. Einzig die Verwaltungs- und Sozialräume werden gemeinsam genutzt.
Die Werkräume sind so zu gestalten, dass diese neugierig machen, einladen und Schaulustige für das Handwerk begeistern. Die Gestaltung des Außenraums umfasst die nötigen Lager- und Verladeflächen, sowie eine teilüberdachte Ausstellungsfläche für Musterbauteile.

ENKO 4 | SOSE 2019

In der Darmstädter Orangerie ist eine Gärtnerei mit eigenem Nutz- und Zierpflanzenanbau zu entwerfen. Das angebaute Obst und Gemüse sowie die Blumen und Pflanzen sollen vor Ort im eigenen Laden verkauft werden. Die Gewächshäuser dienen zur Aufzucht der Pflanzen und sind sinnvoll zum Haupthaus in Bezug zu setzen. Neben den Kernaufgaben der Gartenarbeit und der Vermarktung der Produkte vor Ort sollen die Räume der Gärtnerei auch für andere Nutzungen und somit auch den Bürgern des Stadtteils offenstehen. Nutzungen durch Vereine in den Abendstunden, das Anmieten der Räume für Feste oder die Bereitstellung der Räume für Kulturveranstaltungen sind anzudenken. Die Antwort auf die Frage wie die Nutzungen koexistieren und sich gegenseitig beflügeln können ist wesentlicher Bestandteil der Aufgabe.

ENKO 4 | SOSE 2018

Angrenzend an das Darmstädter Oberfeld ist eine kleine Hofanlage mit Stallungen für 12 Ponys und ein Ferienlager für Kinder und Betreuer mit Schlaf- und Gemeinschaftsräumen zu entwerfen. Kinder, Jugendliche, aber auch Familien oder kleine Gruppen können mit Blick auf das Oberfeld wie auf die Mathildenhöhe unvergessliche Reiterferien erleben. In ungezwungener Atmosphäre können erste Reitversuche gemacht oder bestehende Reitkenntnisse vertieft werden. Die Holfanlage soll die bestehenden landwirtschaftlichen Bauten des Hofguts Oberfelds ergänzen und sich zugleich in die besondere landschaftliche Situation einfügen.

Exemplarisch

ENKO 4 | SOSE 2017

‚Hier steh’ich, ich kann nicht anders’ – damit verweigert Martin Luther auf dem Reichstag in Worms die im Oktober 1517 veröffentlichen 95 Thesen zu widerrufen. Seine gegen die Autorität der Kirche gerichtete Berufung auf die Vernunft und sein durch die Schrift gefangenes Gewissen weist die Aufklärung voraus. Mit dem Entwurf eines Besucherzentrums in Worms anläßlich des 500 -jährigen Jahrestag der Reformation und der begleitenden Vorlesung soll die Wechselwirkung zwischen dem Detail und dem Ganzen vermittelt werden.Über die räumliche Disposition und die Materialisierung hinaus soll ein Verständnis für konstruktive Fügungen gelehrt und zur Umsetzung architektonischer Absichten befähigt werden. Der Entwurf wird in der Bearbeitung vertieft und die Konstruktion bis zum Ausbau in den Maßstab 1:1 detailliert.

Exemplarisch

ENKO 4 | SOSE 2016

Mit dem Entwurf „Aufstockung in Darmstadt“ und der begleitenden Vorlesung „Zusammenhänge“ soll die Wechselwirkungzwischen Detail und Ganzem vermittelt werden. Über die räumliche Disposition und die Materialisierung hinaus soll einVerständnis für konstruktive Fügungen gelehrt und zur Umsetzung architektonischer Absichten befähigt werden. Der zuvorbearbeitete „Entwurf 3“ wird in dieser Weiterbearbeitung vertieft und die Konstruktion bis zum Ausbau in den Maßstab 1:1 detailliert.

Exemplarisch